Die Initiative Industrie 2025 wurde im Juni 2015 von den Branchenverbänden asut, SwissT.net und https://www.industrie2025.ch/
ins Leben gerufen. Ziel war es, der nationalen Antwort auf Plattformen wie Plattform Industrie 4.0 Deutschland zu entsprechen und die Digitalisierung in Schweizer KMU aktiv umzusetzen.
Ziele und Aufgaben
- Förderung der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Schweiz durch Information, Sensibilisierung, Vernetzung und Förderung relevanter Akteure.
- Entwicklung eines gedanklichen Modells bzw. einer Charta als strategische Grundlage.
- Etablierung einer zentralen Anlaufstelle in der Schweiz für Fragen rund um Industrie 4.0.
- Systematisches Wissen aufbauen, Trends beobachten und diverse Aktivitäten koordinieren.
Strukturen und Aktivitäten
Die Initiative organisiert Arbeitsgruppen, themenorientierte Events und Praxiszirkel, in welchen Unternehmen Erfahrungen austauschen und konkrete Projektbeispiele vorstellen.
Ein Beispiel dafür ist die Beteiligung von Industrieunternehmen, die sich aktiv in den Arbeitsgruppen Cyber Security und Smart Factory engagieren. Neben der Projektarbeit tauschen die Firmen Erkenntnisse auf Veranstaltungen aus und stellen erfolgreiche Projekte innerhalb des Netzwerks vor.
Events und Formate
Zu den zentralen Veranstaltungsformaten gehörte das Industrieforum 2025 im Juni 2024 unter dem Motto „Technologie, Mensch, Kultur – im Einklang“. Dabei wurden Themen wie Künstliche Intelligenz, Smart Factory, Digitalisierung und Strategien zur Zukunftsgestaltung diskutiert. Auch die AI-Challenge fand großen Anklang.
Rebranding: Next Industries
Fast zehn Jahre nach der Gründung wurde im Juni 2024 ein Rebranding durchgeführt: Industrie 2025 wurde zur Initiative „Next Industries“. Im Zentrum stehen nach wie vor Vernetzung, Wissenstransfer und praxisnahe Unterstützung. Der Fokus liegt zunehmend auf Practice Circles in kleinen Gruppen und dem gemeinschaftlichen Vorantreiben digitaler Transformationsprojekte.
Fazit
- Industrie 2025 diente fast ein Jahrzehnt als zentrale Plattform für Industrie 4.0 in der Schweiz.
- Die Initiative unterstützte vor allem KMU durch Vernetzung, Fachwissen, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen.
- Mit dem Übergang zu Next Industries wird die Agenda praxisorientierter, auf aktuelle Bedürfnisse zugeschnitten und setzt weiterhin auf gemeinschaftliches Voranschreiten im digitalen Wandel.